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Quelle: Markus Hauschild (für WIN)

„Brandmauer steht“: Vorstand der Wirtschaftsinitiative Münster nimmt Stellung zur Aufhebung des AfD-Kontaktverbots beim Verband der Familienunternehmer

Der Verband der Familienunternehmer will sich Gesprächen mit der AfD nicht mehr verschließen und mit Parteivertretern diskutieren. Dazu nehmen unser Vorstand und Geschäftsführung Stellung und widersprechen dieser Haltung entschieden:

Die Aufhebung des Kontaktverbots mit AfD-Mandatsträgern beim Verband der Familienunternehmer ist der erste Schritt zur Relativierung des Umgangs von Wirtschaftsvertretungen mit rechtsextremer Parteipolitik. Wir lehnen eine solche Haltung entschieden ab. Die Einladung von AfD-Politikern zu Veranstaltungen der WIN ist und bleibt für uns ein Tabu. Wer Menschen wegen ihrer Herkunft ausgrenzt, den Rechtsstaat in Frage stellt und Autokraten und Diktatoren applaudiert, hat keinen Platz als Diskussionspartner. Das ist für uns eine rote Linie, die wir stets öffentlich gezogen haben und zu der wir auch weiterhin stehen.